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Kontratieff

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Veröffentlichung des Aufsatzes zu den langen Wellen
Seine Forschungsergebnisse fasste Nikolai Kondratieff in dem Aufsatz „Die langen Wellen der Konjunktur“ zusammen. Dieser erschien 1926 in der Berliner Zeitschrift „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“. Für die Forschung hatte er Daten aus Deutschland, England, Frankreich und den USA untersucht.
Bis zu diesem Zeitpunkt konnte er bereits zwei der heute bekannten sechs Wellen ausmachen. Korrekt sah er aufgrund seiner Prognose den Börsenkollaps und die Weltwirtschaftskrise der Goldenen Zwanziger voraus.
Merkmale der langen Wellen nach Kondratieff:
  • In der Aufschwungphase überwiegen Jahre mit guter Konjunktur.
  • In der Abschwungphase werden häufig neue Basisinnovationen gemacht, die im nächsten Schritt für einen neuen Aufschwung sorgen.
  • Kurze Konjunkturzyklen werden von langen Wellen überlagert.
Voraussetzungen für die Basisinvestitionen:
  • Wichtige Erfindungen treten nur in Zeiten von Mängeln auf.
  • Dieser Mangel deckt auch bei einer Steigerung der Produktivität nicht den hohen Bedarf.
Kondratieff-Zyklen                  

Kondratieff-Zyklen. Die langen Wellen der Konjunktur                     
die von dem  russischen Wirtschaftswissenschaftler Nikolai D. Kondratieff (* 1892, †  1938) im Jahre 1926 erstmalig beschriebenen, in langen Wellen  verlaufenden Schwankungen der Weltkonjunktur. Diese langfristigen  Konjunkturbewegungen werden dabei in Zeitabschnitte von etwa 50 bis 60  Jahren eingeteilt. Am Beginn jedes langfristigen Wirtschaftsaufschwungs  steht dabei, wie vom österreichischen Nationalökonomen Joseph Alois  Schumpeter (* 1883, † 1950) festgestellt wurde, eine neue, umwälzende  Technik, die tief greifende Veränderungen in der Wirtschaft bewirkt.
Die  erste lange Welle von 1787 bis 1842 wurde danach durch die Erfindung  der Dampfmaschine ausgelöst und war besonders durch die industrielle  Revolution gekennzeichnet. Die zweite lange Welle von 1843 bis 1894 war  vor allem gekennzeichnet durch die Entwicklung der Eisenbahn und  Dampfschifffahrt, aber auch den Ausbau des Bergbauwesens und die  Erfindung der Telegrafie. Die dritte lange Welle der Weltkonjunktur von  1895 bis etwa Ende der 1930er-Jahre war insbesondere gekennzeichnet  durch die Elektrifizierung, den Verbrennungsmotor und das beginnende  Zeitalter des Automobils sowie von Erfindungen im Bereich der Chemie.  Die sich anschließende vierte lange Welle wurde besonders von der  Entwicklung und dem Wachstum der Automobilindustrie, der Luft- und  Raumfahrttechnik und der Kunststoffindustrie bestimmt. Der Beginn einer  neuen langen Welle der Weltkonjunktur wird nach Ansicht der Anhänger  dieser Theorie zurzeit durch die einsetzenden, revolutionären  Veränderungen in der Mikroelektronik, der Telekommunikationstechnik und  der Biotechnologie ausgelöst.
Duden Wirtschaft von A bis Z:  Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl.  Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn:  Bundeszentrale für politische Bildung 2016.
THE KONDRATIEFF 'WINTER' SIGNALS THE END OF THE DEBT SUPER-CYCLE
The international economy operates in pulses christened Kondratiev  waves after Nicolai Kondratiev (1892-1938), the Russian economist and  statistician who first identified them. These K-waves consist of an  expansionary upswing lasting normally 15-20 years, followed by a  downswing of similar length. We are now in such a downswing that could  last till the 2030's.
  • Social and economic conditions mature to spark a runaway investment boom in the latest cluster of new technologies.
  • After a period, excess investment and increased competition lower rates of profitability, curbing the boom.
  • At the same time – because this is as much a sociological as an  economic process – growth expands the global workforce, both in numbers  and geographically.
  • The new, militant workforce launches social struggles to capture some of the wealth created in the boom.
  • This, in turn, adds to the squeeze on profits.
  • The peak and early down wave are characterized by violent social  conflicts, whose outcome determines the length of the contraction.
To date each K-wave has seen a  crushing of social protest and a halt to wage growth, if not a fall in  real incomes for the working class.
  • Thus conditions accumulate for a fresh investment boom, as profitability recovers.
  • The ultimate trigger for the new up-cycle is investment in the next  bunch of new technologies, which simultaneously provide monopoly profits  and a new set of markets.
UPSWING OR DOWNSWING: WHERE ARE WE ON THE K-WAVE?
  • The current upswing lasted till the Bank Crash of 2010.
  • There were several significant features of the 1985-2010 up-wave.
    • First, it was longer than the average, suggesting the current downturn could also be lengthy.
    • Second, the neoliberal upswing involved a commercial and political victory for a rejuvenated US capitalism.
      • Witness the current dominance of American high-tech. Europe, on the  other hand, finds itself in decline, crushed between rival American and  Chinese imperialisms.
      • The crisis of the EU, Brexit included, results directly from this geopolitical shift.
The new downswing results from more than the 2008/9 financial crisis.
  • There has been a wave of Chinese and Asian working-class resistance to exploitation, which has eroded profits.
  • In the West, paradoxically, the historic defeat of the unions has  flatlined wages. As a result, goods can be sold (and profits maintained)  only by bolstering consumption through easy personal debt.
  • That makes the Western capitalist model unsustainable and prone to endemic bank failure.
The banks and their tame accounting  firms are busy covering up this chronic instability via wholesale fraud.  As a result, we are nowhere near the bottom of this K-wave.
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